Trauern in der Stille

Gerade in Zeiten von Krieg, Amokläufen und Gewalt wird es für viele immer wichtiger nicht alleine zu trauern, sondern in der Gemeinschaft. Durch so genannten "Schweigeminuten" wird es einfacher Verluste zu ertragen und den Schmerz mit anderen zu teilen.

Der Trauer freien Lauf lassen

Bei einer Schweigeminute treffen meist mehrere Menschen und Gruppen zusammen. Schulen, Unternehmen und Gruppen legen für einen Zeitraum von bis zu einer Minute alle Arbeiten zur Seite und Gedenken im Stillen an Opfer von Gewalttaten und den nahestehenden Personen die verstorben sind.

Der Sinn dieser ruhigen Minute ist ein Rückblick und Überdenken des Geschehens und die gemeinsam Trauer soll einem die Seele erleichtern und eine gewissen Last abnehmen. Gerade in solchen Momenten ist es für viele oft einfacher ihre Trauer zuzulassen und mit anderen zu teilen.

Schweigeminuten als letztes Gedenken

Gerade für die Familien, Freunde und näherstehende Personen stellt die Schweigeminute auch ein letztes Gedenken dar. Hier kann man durch sein Schweigen noch einmal zeigen wie verbunden man der verstorbenen Person war und was der Verlust für einen persönlich bedeutet.

Bei großen Taten wie einem Amoklauf oder einem Geschehen mit vielen Toten rufen in den meisten Fällen die Politiker die Gesellschaft zu einer Schweigeminute auf um den Opfern zu Gedenken. Dies ist immer ein ganz besonderer Moment welcher wirklich jedem Beteiligten im Gedächtnis bleibt und einen Anstoß zum Nachdenken gibt.