Heischebrauch - Entstehung

Der Heischebrauch ist ein Brauch wobei es um erbetteln bzw. erbitten von Sachen geht. Der Brauch wurde schon damals im 17. Jahrhundert praktiziert und ist bis zum heutigen Tage aktuell.

Heischen

Damals wurde der Heischebrauch öfters genutzt als in der heutigen Zeit. Am meisten wurde das heischen von Kindern praktiziert. Die Kinder gingen damals von Haus zu Haus und sagten Heischensprüche auf um Speisen oder Geldspenden zu bekommen. Auch die Leute auf den Straßen wurden damals angesprochen und um Gaben gebeten. Regulär wurde der Heischebrauch an besonderen Tagen praktiziert und zwar bei Hochzeiten, bei der Fastnacht, Neujahr und beim Ernteabschluß.

Bis in die 60er Jahre wurde der Heischebrauch auch bei den Erwachsenen, die einer bestimmten Berufsgruppe angehörten, ausgeführt. Zu den Berufsgruppen zählten häufig die Müllmänner und die Schornsteinfeger, die zum Neujahr den Leuten ein "Gutes neues Jahr" wünschten, um sich ein Trinkgeld zu erheischen.

Heutige Zeit des Heischebrauchs

In den Ländlichen Gegenden ist es auch heute bei den Jugendlichen eine Tradition geblieben den Brauch des Heischens, bei der Fastnacht oder bei Hochzeiten, bei zu behalten. Meist werden heute Geldspenden überreicht oder der ein oder andere Schnaps.

Auch in den Städten wird der Heischebrauch mindestens 2x im Jahr genutzt. Im Januar sind es in der heutigen Zeit die Sternensänger und im Oktober zu Halloween die Kinder die heischen.