So wie für Alles in einer Gesellschaft, gibt es auch für eine Heirat bestimmte Regeln. Natürlich unterscheiden sich diese Regeln von Land zu Land und von Volk zu Volk. Man unterscheidet aber meist zwischen positiven und negativen Heiratsregeln.

Positive Heiratsregel

Unter positiven Heiratregel versteht man eine Heirat die gerne gesehen wird und der man positiv gegenüber steht. So zum Beispiel eine Verehelichung mit einer sogenannten guten Partie, oder auch eine Kreuzkusinenheirat. (Die ist in vielen Ländern verbreitet und gern gesehen)

Negative Heiratsregel

Als negative Heiratsregel gilt, wenn man jemanden heiraten will, den man unter keinen Umständen heiraten sollte. Wenn also ein Ehehindernis besteht, wie bei einer Verbindung von nahen Verwandten oder wenn der Zukünftige aus einer anderen sozialen Schicht kommt und daher nicht als Ehewürdig bezeichnet wird.

Was hat es mit der Anisogamie auf sich

Bei dieser Regel handelt es sich um die Verbindung zweier Personen von unterschiedlichem Rang. Präferenzielle Anisogamie liegt dann vor wenn beide Ehepartner denn gleichen Status haben und auch nach der Heirat beibehalten. Präskriptive Anisogamie liegt dort vor, wenn ein Statusunterschied als Grundbedingung für eine Hochzeit erwartet wird.