Der traditionelle Hahnenkampf, welcher geschichtlich schon vor 3000 Jahren Erwähnung findet, ist in seiner Angelegenheit an sich ebenso umstritten wie der Stierkampf. Während die einen auf kulturelle Traditionen pochen, sprechen die anderen von Tierquälerei.

Bei einem Hahnenkampf geht es darum, dass zwei ausgebildete Hähne in einer Art Kampfarena aufeinandertreffen und miteinander kämpfen. Hierbei gilt es derart zu gewinnen, dass der unterlegene Hahn schwer verletzt nicht mehr kämpfen kann oder gar stirbt. Hierbei werden von den Besitzern und Zuschauern vorab Wetten abgeschlossen, ähnlich wie bei einem Boxkampf.

Entsprechend der unterschiedlichen Auffassungen von Tradition und Verbote diesbezüglich, gibt es auch in Sachen Hahnenkampf verschiedene Rechtssprechungen in den Ländern dieser Welt.

Die Handhabungen des Hahnenkampfes

Während die einen der Zuschauer sich gänzlich der Kämpfe widmen, geht es den anderen gleichsam um die Ästhetik der Kampfhähne, welche auch in der vergangenen Literatur und Poesie oftmals Beachtung gefunden haben. So werden heute noch oftmals Hahnenkämpfe mit Ausstellungen der Hähne kombiniert. Entsprechend kann man sich nicht nur deren Kampftechniken sondern auch Schönheit anschauen.

Auch werden sowohl für den Kampf, als auch die Optik, verschiedene Merkmale festgelegt, nach denen jeder Züchter für sich entscheidet, welche hiervon für ihn und seinen Hahn ausschlaggebend sind. So werden für den Hahnenkampf nebst Ausdauer, Kraft und Aggressivität noch Eigenschaften wie Gewicht und das Revierverhalten (defensiv und offensiv) trainiert.