Ein Spaß mit Geschichte

Gerade zu den warmen Sommermonaten sieht man oft Jugendliche und große Gruppen die mit Fackeln und Lichtern durch die Straßen ziehen und gemeinsam ihren Spaß haben.

So ein Fackelzug ist heute eher eine Freizeitgestaltung für Jugendliche und wird gerne in Ferienlagern und bei Demonstrationen durchgeführt. Dabei steckt hinter diesem Brauch noch viel mehr Geschichte.

Fackelzug in Europa und Asien

Im Mittelalter hat die Religion und die alte Kultur noch eine wichtige Rolle gespielt. Je nach Kultur war der Glaube an unterschiedliche Götter und Bräuche noch ein Teil des täglichen Lebens. So entstanden auch die ersten Rituale und Bräuche.

Gerade für Europa und Asien war dies Teil der Kultur und auch das Licht spielte hier eine Bedeutung. Das Licht symbolisierte Hoffnung, Sehnsucht und Freiheit. So wurde bei einem Fackelzug oft die Sehnsucht und Freunde nach dem Tageslicht gezeigt und man fand sich in der Gemeinschaft wieder zum feiern.

Vom Brauch zur Demonstration

In der modernen Zeit wurde aus dem alten Brauch schnell ein kult. Jugendliche Gruppen fanden sich zusammen und machten aus dem Fackelzug einen richtigen Marsch. Gemeinsam wurde rebelliert und demonstriert. Da Feuer auch für Gefahr steht sahen viele darin die Bereitschaft zu Gewalt und eine Art Aufruf zu Veränderung und Verbesserung innerhalb der Gesellschaft.